4 Tipps, womit Sie Zierlauch kombinieren können
Er besticht durch auffallend große, kugelförmige Blütenstände, meist in Violett. Zierlauch wird in tschechischen Gärten immer beliebter. Sobald die Pflanze zu blühen beginnt, ziehen die Blätter ein und sehen unschön aus. Deshalb lohnt es sich, andere Stauden dazwischen zu pflanzen, die die Blätter verdecken und nur die Blüten wirken lassen.
1. Schwertlilie
Womit lässt sich Zierlauch am besten kombinieren? Versuchen Sie es mit der Schwertlilie! Sie blüht üppig und ist ein Schmuckstück für nahezu jeden Garten. Sibirische Schwertlilien zum Beispiel haben schmale, aufrechte, attraktive graugrüne Blätter, die ihre senkrechte Form noch lange nach der Blüte behalten. Sie wirken dekorativ wie Grashorste. Lassen Sie sie unbedingt auch über den Winter im Beet. Ein weiterer Vorteil: Sie werden bis zu 130 cm hoch, haben zarte Blüten und bilden mit der Zeit üppige Horste. Wenn Sie einen japanischen Garten anlegen, wird Sie die Japanische Schwertlilie interessieren. Ihre Blüten sind die größten und erreichen oft einen Durchmesser von 20 cm. Sie blühen weiß, blau, violett, purpurn oder rosa. Sie brauchen einen sonnigen Standort, Winterschutz und viel Wasser. Zierlauch sieht zusammen mit Schwertlilien, ganz gleich welcher Art, garantiert wunderschön aus.
2. Funkie
Zierlauch verdient einen ungewöhnlichen und dennoch dankbaren Begleiter. Die Funkie (Hosta) ist die richtige Wahl. Außerdem brauchen Funkien nur minimale Pflege, Sie können sie also ruhig zu anderen Stauden oder an Stellen ohne direkte Sonne pflanzen. Ihr großer Vorteil: Sie halten bis zu 10 Jahre, ihre volle Pracht entfalten sie etwa im dritten Jahr nach der Pflanzung. Krankheiten machen ihr kaum zu schaffen, allerdings ist sie bei Nacktschnecken sehr beliebt. Die Pflanze geht daran zwar nicht ein, doch angefressene Löcher in den Blättern sehen nicht schön aus. Am schönsten sind Funkien im Sommer, wenn sich die Blätter entfalten und auch Blüten erscheinen. Wichtig ist auch, welche Sorten Sie haben. Manche vertragen Halbschatten nämlich besser. Gelblaubige und weiß panaschierte Sorten färben sich im Dauerschatten zum Beispiel nicht aus und bleiben grün. Gönnen Sie ihnen daher täglich einige Stunden Licht.
3. Sommerflieder
Er stammt ursprünglich aus China und passt hervorragend zu Zierlauch. Unter günstigen Bedingungen wächst er gut, frei stehend bis zu drei Meter hoch. Seine Triebe neigen sich an den Enden, weil sie schöne rosa Blüten tragen. Er blüht von Ende Juli bis September. Sehr beliebt ist er bei Schmetterlingen, aber auch bei Bienen und Hummeln. Diese schönen Sträucher sind in der Pflege etwas anspruchsvoller, Krankheiten oder Schädlinge müssen Sie jedoch nicht fürchten. Wählen Sie für sie einen warmen, sonnigen Standort. Außerdem braucht der Strauch Winterschutz. Häufeln Sie deshalb um den Strauch etwa 20 cm hoch Kompost an, damit die Augen am Wurzelhals nicht erfrieren. Ein weiterer Vorteil: Das Wurzelsystem reicht nicht sehr tief, junge Sträucher lassen sich daher sehr leicht umpflanzen.
4. Perowskie
Sie ähnelt stark dem Lavendel, ist aber pflegeleicht und blüht reich. Außerdem duftet sie anders, nämlich nach Salbei. Probieren Sie sie auch mit Zierlauch aus, denn die beiden ergänzen sich auch farblich. Für den Anbau brauchen Sie einen sonnigen Standort mit durchlässigem Boden. Pflanzen Sie sie zeitig im Frühjahr oder im September. Ein weiterer Vorteil: Sie eignet sich auch für Steingärten oder Hänge. Im Frühjahr können Sie sie ruhig auch kräftig zurückschneiden. Dadurch bildet sie mehr Knospen, und Sie können sich über viele Blüten freuen. Wie bereits erwähnt, ist sie eine Art russischer Lavendel, blüht aber erst nach ihm. So bekommen Sie lange ein blaues Beet.
Zu Zierlauch passt so einiges. Scheuen Sie sich nicht vor Stauden, Nadelgehölzen oder Aloe vera. Probieren Sie auch das Wunderelixier aus Oregano aus.



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