Dipladenie richtig pflegen und überwintern
Sobald es im Herbst kühler wird, muss die Dipladenia vom Balkon ins Haus, denn Frost verträgt sie nicht und lange Kälte schadet ihr. Sie stammt aus dem tropischen Amerika, die unten beschriebene Art Dipladenia sanderi aus Brasilien. In ihrer Heimat wächst sie bei hoher Luftfeuchtigkeit und gleichmäßiger Temperatur.
Kurze Antwort. Holen Sie die Dipladenia ins Haus, bevor die Nachttemperaturen draußen unter 10 bis 15 °C sinken. Geben Sie ihr im Winter einen möglichst hellen Platz, an dem die Temperatur nicht unter 10 °C fällt, ideal sind über 15 °C. Gießen Sie nur so viel, dass das Substrat nicht ganz austrocknet, und düngen Sie nicht.
Untersuchen Sie sie vor dem Umzug auf Spinnmilben und Weiße Fliegen und kürzen Sie sie passend zum verfügbaren Platz ein. Schneiden Sie sie gegen Ende des Winters zurück, beginnen Sie mit dem Düngen, sobald sie austreibt, und stellen Sie sie wieder nach draußen, wenn auch die Nächte warm sind.
Sie liebt Licht
Im Haus braucht die Dipladenia einen hellen Standort ohne direkte Mittagssonne. Sie mag normale Zimmertemperatur, daher sollte die Temperatur im Winter nicht unter 10 °C fallen, ideal auch nicht unter 15 °C. Sonst wird sie an einem zu kühlen Platz gelb und verliert außerdem ihre Blätter. Schützen Sie sie auch vor Wind, der ganz sicher nicht ihr Freund ist. Er kann Blüten und Blätter sehr schnell abbrechen oder zerreißen. Achten Sie auch auf längere Trockenheit, auch die mag sie nicht, auch wenn sie einiges aushält.
Wenn Sie ein viktorianisches Gewächshaus haben, stellen Sie sie im Winter am besten dort auf, sofern es beheizt ist und die Temperatur nachts nicht unter 10 °C sinkt. Wenn Sie sie in geeignete, große Gefäße mit Selbstbewässerung pflanzen, werden Sie zufrieden sein. Lassen Sie im Winter jedoch den Wasserspeicher des Selbstbewässerungstopfs leer und gießen Sie von oben, sonst bleibt das Substrat ständig nass.
Düngen Sie sie unbedingt regelmäßig. So bildet sie einen kräftigen Wurzelballen und starke, reich blühende Triebe. Wählen Sie eher Flüssigdünger mit höherem Phosphorgehalt oder Volldünger in flüssiger Form für Balkonpflanzen. Blüht sie nur wenig, fehlt ihr meist Licht, Wärme oder Nährstoffe. Umtopfen hilft, wenn die Wurzeln den Topf ausfüllen.
Warum blüht die Dipladenia nicht? Laut RHS sind oft niedrige Temperaturen schuld, vor allem im Frühjahr, und die Mississippi State University Extension weist darauf hin, dass Sonne die Blüte fördert. Topfen Sie laut RHS im Februar oder Anfang März in torffreie Erde mit Lehmanteil um. Einer ausgewachsenen Pflanze genügt ein Gefäß mit 25 bis 30 cm Durchmesser.
Wie oft düngen? Die Clemson University empfiehlt, im Frühjahr und Sommer alle zwei Wochen mit einem Dünger mit höherem Phosphoranteil zu düngen, zum Beispiel mit einem N-P-K-Verhältnis von 10-20-10. Die RHS rät ab dem Frühjahr einmal im Monat zu einem Universal-Flüssigdünger und im Sommer zu einem kaliumbetonten Dünger, wie man ihn für Tomaten verwendet. Phosphor- und Kaliumdünger fördern beide die Blüte, es genügt, sich für einen zu entscheiden.
Vom Herbst bis zum Ende des Winters nicht düngen. Beginnen Sie mit dem Düngen, sobald die Pflanze nach dem Rückschnitt im Februar austreibt.
Sie können die Dipladenia auch leicht entspitzen oder zurückschneiden, sie wächst sehr ausladend. Gießen Sie während der Überwinterung weniger, damit sie eine Ruhephase durchlaufen kann. Erschrecken Sie nicht, wenn sie Blätter verliert. Im Frühjahr, wenn Sie sie ohnehin zurückschneiden müssen, erholt sie sich und treibt wieder aus.
Wie überwintert man die Dipladenia?
Die Dipladenia ist eine tropische Pflanze und überlebt keinen Frost. Viele Gärtner behandeln sie daher laut Mississippi State University als einjährige Pflanze und werfen sie im Herbst weg. Wenn Sie sie auch im nächsten Jahr haben möchten, muss sie über den Winter ins Haus. Es gibt drei Möglichkeiten: warme Überwinterung als Zimmerpflanze, kühle und helle Überwinterung sowie Einlagerung kühl und dunkel.
Für alle Wege gilt dieselbe Regel. Die Dipladenia wächst im Winter kaum, braucht also weniger Wasser und keinen Dünger. Achten Sie vor allem auf zu nasses Substrat und auf Schädlinge, die sich in der warmen, trockenen Wohnungsluft wohlfühlen.
Wann muss die Dipladenia ins Haus?
Richten Sie sich nicht nach dem Kalender, sondern nach den Nachttemperaturen. Die RHS rät, Mandevillen und Dipladenien ins Haus zu holen, bevor die Temperatur nachts unter 10 bis 15 °C sinkt. Sobald die Vorhersage Nächte unter 10 °C meldet, ist es höchste Zeit. Warten Sie nicht auf den ersten leichten Frost, der zerstört die Pflanze zuverlässig.
Untersuchen Sie die Pflanze vor dem Umzug gründlich, vor allem die Blattunterseiten und Blattachseln. Spinnmilben vermehren sich in warmer, trockener Wohnungsluft schnell und gehen leicht auf andere Zimmerpflanzen über. Wie Sie sie vor dem Umzug einkürzen, beschreiben wir im Abschnitt zum Schnitt.
Warm oder kühl überwintern?
Bei der warmen Überwinterung pflegen Sie die Dipladenia als Zimmerpflanze weiter. Die RHS empfiehlt, dass die Temperatur nachts nicht unter 15 °C fällt, und der Botanische Garten New York (NYBG) rät zu einem möglichst hellen Fenster. Unter diesen Bedingungen behält die Pflanze ihre Blätter und wächst im Frühjahr schnell weiter.
Die kühle Überwinterung eignet sich für einen hellen Flur oder ein Treppenhaus. Der NYBG nennt etwa 10 °C als ideal, und die RHS ergänzt, dass manche Pflanzen eine kühlere Überwinterung über 10 °C überstehen, dabei aber die Blätter abwerfen können. Gut eignet sich auch ein Wintergarten, wenn die Temperatur dort nachts nicht unter 10 °C sinkt.
Den dritten Weg, die Einlagerung kühl und dunkel, beschreibt die University of Illinois. Die auf etwa 15 cm zurückgeschnittene Pflanze kommt in einen Keller oder eine Garage, wo die Temperatur höchstens etwa 13 °C erreicht und nicht unter den Gefrierpunkt fällt, und ruht dort ohne Blätter. Einen Monat vor dem Ende der Frostperiode wird sie ans Licht gestellt. Das ist die riskanteste Variante, die RHS nennt 10 °C als sichere Untergrenze.
Gießen und Düngen im Winter
Gießen Sie im Winter weniger. Die RHS rät, das Substrat nur leicht feucht zu halten, es aber nicht ganz austrocknen zu lassen. Pflanzen, die kühl und dunkel lagern, genügt laut University of Illinois ein leichtes Gießen höchstens alle paar Wochen. Im Warmen gießen Sie öfter, jeweils erst, wenn die obere Substratschicht abgetrocknet ist. Im Untersetzer darf kein Wasser stehen.
Vom Herbst bis zum Ende des Winters nicht düngen. Der NYBG rät, die Pflanze im Februar zurückzuschneiden und, sobald sie austreibt, wieder einmal im Monat zu düngen. Rücken Sie sie mit den ersten neuen Trieben näher ans Licht und gießen Sie nach und nach mehr.
Spinnmilben und Weiße Fliegen bei der Überwinterung
In der warmen, beheizten Wohnung vermehrt sich im Winter leicht die Spinnmilbe, eine winzige Milbe, die laut RHS warme und trockene Bedingungen liebt. Sie verrät sich durch feine helle Sprenkel auf der Blattoberseite und winzige gelbgrüne Milben auf der Unterseite, bei starkem Befall auch durch feine Gespinste. Die Blätter vertrocknen dann und fallen ab.
Als Vorbeugung nennt die RHS regelmäßiges Besprühen und eine höhere Luftfeuchtigkeit. Tipps, wie Sie das zu Hause umsetzen, finden Sie im Artikel wie Sie die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung erhöhen. Die Clemson University nennt als Schädlinge der Mandevilla neben Spinnmilben auch Weiße Fliegen, Schmierläuse und Schildläuse. Weiße Fliegen erkennen Sie an winzigen weißen Fliegen, die auffliegen, wenn Sie die Pflanze schütteln.
Entfernen Sie stark befallene Blätter und brausen Sie die Pflanze mit lauwarmem Wasser ab. Gegen Weiße Fliegen helfen Gelbtafeln. Verschwinden die Schädlinge nicht, verwenden Sie ein Pflanzenschutzmittel für Zimmerpflanzen und halten Sie sich an die Dosierung auf dem Etikett.
Wann und wie schneidet man die Dipladenia?
Mandevillen einschließlich Dipladenien blühen am neuen Holz. Die Gartenkolumne der Mississippi State University Extension weist daher darauf hin, dass sie einen Schnitt gut vertragen und Sie durch einen kräftigeren Rückschnitt keine Blüten verlieren. Die Clemson University gibt sogar an, dass eine fast bis zum Boden zurückgeschnittene Mandevilla noch im selben Jahr an neuen Trieben blüht.
Beim ersten Erziehungsschnitt einer jungen Pflanze rät die RHS, drei bis fünf kräftige junge Triebe auszuwählen und die übrigen zu entfernen. Bei rankenden Sorten binden Sie diese dann an eine Stütze. Der jährliche Schnitt erfolgt Ende Winter oder Anfang Frühjahr, dabei kürzen Sie die Seitentriebe auf drei bis vier Knospen. Buschige Dipladenien müssen Sie nur einkürzen und entspitzen, damit sie sich verzweigen.
Kürzen Sie sie im Herbst passend zum Platz ein, bei kühler Überwinterung auch deutlich, auf 15 bis 30 cm. Diese Werte beruhen auf den Empfehlungen des NYBG und der University of Illinois. Tragen Sie Handschuhe, aus den Schnittstellen tritt Milchsaft aus, der laut RHS die Haut reizen kann.
Wie vermehrt man die Dipladenia?
Wählen Sie Stecklinge von diesjährigen Trieben, die noch nicht verholzt sind. Am besten eignet sich dafür das Frühjahr bis Frühsommer, wenn Sie die Pflanze ohnehin schneiden. Kürzen Sie den Steckling nach dem Schnitt auf etwa 8 Zentimeter und stellen Sie ihn in lauwarmes Wasser, damit der Milchsaft aus der Schnittstelle ausgespült wird. Tauchen Sie die Schnittfläche dann in Bewurzelungspulver und stecken Sie die Stecklinge in reinen Perlit, alternativ in Torf oder Sand.
Die RHS empfiehlt, im Frühsommer weiche Triebe als Stecklinge zu schneiden und sie warm bei 20 bis 25 °C zu bewurzeln. Tragen Sie bei der Arbeit Handschuhe, der Milchsaft reizt laut RHS die Haut. Halten Sie das Substrat stets leicht feucht, aber nicht nass.
Gegen Pilzkrankheiten ist die Dipladenia nicht ganz widerstandsfähig. Die Clemson University nennt bei Mandevillen die Anthraknose, die hellbraune bis braune Flecken auf den Blättern verursacht. Außerdem können ihr Schädlinge zusetzen. Weiße Fliegen und Blattläuse mögen sie besonders, diese lassen sich aber mit einem Spritzmittel in Schach halten. Auch Schmierläuse und Napfschildläuse können auftreten.
Warum bekommt die Dipladenia gelbe Blätter?
Mit gelben Blättern haben Besitzer von Dipladenien vor allem im Herbst zu tun, wenn die Pflanze ins Haus umzieht und sich Licht, Temperatur und Gießen ändern. Meist gibt es mehrere Ursachen, die oft zusammenwirken.
- Kälte. Die RHS weist darauf hin, dass die Pflanze in zu kühler Umgebung Blätter abwirft. Achten Sie auf die Nachttemperaturen und auf Zugluft am Fenster.
- Staunässe. In kaltem, nassem Substrat leiden die Wurzeln und können faulen. Lassen Sie die obere Schicht vor dem nächsten Gießen abtrocknen und gießen Sie Wasser aus dem Untersetzer ab.
- Trockenheit. Auch lange ausgetrocknetes Substrat zeigt sich durch Gelbfärbung, im Sommer vor allem bei kleinen Töpfen auf einem sonnigen Balkon.
- Spinnmilben. Feine helle Sprenkel auf den Blättern und Gespinste auf der Unterseite verraten die Milben, mehr dazu im Abschnitt zur Überwinterung.
- Zu wenig Licht. In einer dunklen Zimmerecke bildet die Pflanze lange, schwache Triebe und wirft die unteren Blätter ab.
- Hunger. Wenn im Sommer vor allem die älteren Blätter gelb werden und die Pflanze nicht mehr blüht, fehlen ihr Nährstoffe oder sie braucht einen größeren Topf.
Werden nach einem Standortwechsel nur ein paar untere Blätter gelb, ist das meist nichts Ernstes. Passen Sie das Gießen an, geben Sie der Pflanze genug Licht und lassen Sie ihr Zeit, sich einzugewöhnen. Ein Warnsignal ist es, wenn auch die jungen Blätter an den Triebspitzen abfallen.
Ist die Dipladenie giftig für Hunde und Katzen?
Eine eindeutige Antwort gibt es nicht. Die amerikanische ASPCA, die eine umfangreiche Liste giftiger und ungiftiger Pflanzen für Hunde, Katzen und Pferde führt, nennt die Dipladenie bzw. Mandevilla weder bei den giftigen noch bei den unbedenklichen Pflanzen. Dieselbe Organisation weist aber darauf hin, dass das Fressen jeder beliebigen Pflanze bei Hunden und Katzen Erbrechen und Verdauungsbeschwerden auslösen kann.
Vorsicht ist auch deshalb angebracht, weil die Dipladenie zur Familie der Hundsgiftgewächse gehört, zu der auch der Oleander zählt, den die ASPCA als giftig einstuft. Die RHS gibt außerdem an, dass der Milchsaft der Dipladenie die Haut reizen kann. Stellen Sie die Pflanze deshalb außer Reichweite von Tieren, die gern an Blättern knabbern, und tragen Sie beim Schneiden Handschuhe.
Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze an einer Dipladenie geknabbert hat und erbricht, speichelt oder apathisch ist, rufen Sie den Tierarzt an. Weitere Pflanzen, bei denen Vorsicht geboten ist, finden Sie im Artikel über giftige Bäume, Pflanzen und Sträucher.
Dipladenie auf dem Balkon und im Topf
Auf Balkon und Terrasse ist die Dipladenie von Frühjahr bis Herbst in ihrem Element. Die Gartenkolumne der Mississippi State University Extension gibt an, dass sie mindestens sechs Stunden direkte Sonne pro Tag braucht, weil die Sonne die Blüte fördert. An einem sehr heißen Standort, etwa an einer Südwand, hilft ihr jedoch Halbschatten, damit die Blätter nicht verbrennen. Der Rat, sie vor direkter Mittagssonne zu schützen, den wir am Anfang des Artikels geben, gilt vor allem hinter Glas, wo sich die Pflanze leicht überhitzt.
Stellen Sie sie erst nach draußen, wenn die Nachttemperaturen dauerhaft nicht unter 10 bis 15 °C sinken, also unter dieselbe Grenze, die die RHS für das Hereinholen im Herbst nennt. Der NYBG stellt sie im Mai oder Juni wieder ins Freie, entscheidend sind aber die Nachttemperaturen, nicht das Datum. Zum Wachsen braucht sie laut RHS tagsüber mindestens 21 °C und nachts 18 °C, in einem kühlen Frühjahr stagniert sie draußen daher eher.
Für Balkonkästen und Hängeampeln eignen sich vor allem buschige Dipladenien, die keine Stütze brauchen und laut Mississippi State University gut als Füllpflanzen in gemischten Gefäßen funktionieren. Rankende Mandevillas brauchen ein Gitter oder eine Rankhilfe, ähnlich wie Kletterpflanzen für den Zaun.
Das Gefäß muss Abzugslöcher haben. Das Substrat sollte stets leicht feucht, aber gut durchlässig sein, damit sich an den Wurzeln kein Wasser staut. Wenn Sie wenig Platz haben, genügt ein größerer Topf in der Ecke. Anregungen, wie Sie Pflanzen auf kleiner Fläche anordnen, finden Sie im Artikel So richten Sie einen kleinen Balkon oder eine Terrasse ein.
Dipladenie oder Mandevilla?
Nach heutiger botanischer Auffassung handelt es sich um eine einzige Gattung. Dipladenia ist der frühere botanische Name, seit 1933 werden diese Pflanzen der Gattung Mandevilla zugeordnet. Diese beschrieb der englische Botaniker John Lindley bereits 1840, die Gattung Dipladenia Alphonse de Candolle erst 1844, und der ältere Name hat Vorrang.
Die Clemson University gibt an, dass die Gattung etwa 100 Arten tropischer amerikanischer verholzender Lianen umfasst, und die RHS ergänzt, dass Mandevillas bis heute oft unter dem ursprünglichen Namen Dipladenia verkauft werden. Ein Beispiel ist die unten beschriebene Art, die William Hemsley 1896 Dipladenia sanderi nannte und Robert Woodson 1933 in die Gattung Mandevilla überführte.
Im Handel werden beide Namen eher nach dem Aussehen verwendet. Als Dipladenie werden meist kompakte, buschige Pflanzen mit kleineren Blättern und Blüten verkauft, die nicht klettern, als Mandevilla rankende Lianen mit größeren Blüten. Die Gartenkolumne der Mississippi State University Extension aus dem Jahr 2022 weist darauf hin, dass die Angabe auf dem Etikett oft nicht stimmt, weil beide Typen miteinander gekreuzt werden.
Für die Pflege spielt der Unterschied kaum eine Rolle. Licht, Temperatur, Gießen und Überwintern sind bei beiden gleich. Sie unterscheiden sich vor allem darin, dass die rankende Mandevilla eine Stütze und mehr Platz braucht.
Dipladenie-Typen
Gelbe Dipladenie
Gelbe Dipladenie ist eine Handelsbezeichnung, keine botanische Art. Die Universität von Florida (UF/IFAS) weist darauf hin, dass als gelbe Mandevilla oft botanisch andere Pflanzen verkauft werden, zum Beispiel Pentalinon luteum. Schauen Sie deshalb vor dem Kauf auf den lateinischen Namen auf dem Etikett.
Mit einem Rückschnitt können Sie sie in Buschform halten. Sie blüht von Mai bis Oktober. Sie können sie im Zimmer kultivieren, in den Sommermonaten aber ruhig auch nach draußen stellen. Gießen Sie sie regelmäßig, sonst wird sie gelb.
Dipladenia sanderi
Sie hat trichterförmige Blüten in Weiß, Rot oder Rosa. Kultivieren Sie sie in einem beweglichen Gefäß und sorgen Sie für hohe Luftfeuchtigkeit. Sie lässt sich als Kletterliane an einer Rankhilfe ziehen.
Dipladenia-Hybride Rio
Es handelt sich nicht um eine eigene botanische Art, sondern um eine Handelsserie moderner Zuchthybriden. Der Züchter beschreibt sie als kompakte, früh blühende Pflanzen, die nicht klettern. Sie blüht in Weiß, Rosa und mehreren Rottönen.
Sie ist eine dankbare, kompakte Pflanze, die den ganzen Sommer blüht. Im Winter ruht sie und blühend bekommen Sie sie erst im Frühjahr, ein Gutschein dafür kann aber als Weihnachtsgeschenk für eine Frau dienen.







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