4 Tipps, womit Sie Ziergräser kombinieren können
Ziergräser haben eine großartige und einzigartige Gabe, nämlich ihre Luftigkeit und Leichtigkeit. Ob Sie sie in einem großen Garten oder auf der Terrasse einsetzen, sie bezaubern immer und sehen interessant aus. Ob in Zierbeeten oder in Kombination mit Stauden, sie zaubern stets eine gemütliche Ecke und spielen auch im naturnahen Garten eine wichtige Rolle. Doch wie, und vor allem womit kombiniert man Ziergräser am Ende?
1. Fetthenne
Es gibt niedrigere und höhere Sorten, die nahezu jedes Beet attraktiv schmücken. Ein großer Vorteil ist, dass sie sowohl allein als auch zum Beispiel zusammen mit einem Ziergras gut zur Geltung kommen. Kombinieren Sie sie aber mit Geschick. Die Fetthenne ist sehr anspruchslos und langlebig. Am häufigsten sieht man graue, weiche und fleischige Blätter und kräftige Stiele. Bewährt hat es sich, sie vor einen Hintergrund aus Pflanzen mit dunklerem Laub zu setzen. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass sie Bienen und Nützlinge anlocken. Außerdem können Sie sie auch in die Vase stellen, denn dort sehen sie sogar noch besser aus als im Garten. Trocknen Sie sie ruhig auch, so werden sie im Winter zu einer sehr natürlichen Dekoration der Beete. Sie lassen sich zudem leicht vermehren, aus Stecklingen ziehen Sie sehr schnell neue Pflanzen heran.
2. Sonnenhut
Er gehört wohl zu den beliebtesten Stauden. Das liegt daran, dass er anspruchslos ist und in vielen Farben blüht, sodass er im Beet richtig Eindruck macht. Bei den nordamerikanischen Ureinwohnern war der Sonnenhut als Heilkraut geschätzt, vor allem zur Wundbehandlung und bei verschiedenen Infektionen. Verwendet wurden sowohl die oberirdischen Pflanzenteile als auch die Wurzeln. Heute wird er häufig als Tinktur zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Achten Sie aber auf Allergien, er kann sehr tückisch sein. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass er von verschiedenen Krankheiten, Schnecken und Schädlingen weitgehend verschont bleibt. Und wie bereits erwähnt, lockt er vor allem Schmetterlinge an. Am liebsten mag er einen sonnigen Standort und humosen, durchlässigen Boden, der im Winter nicht vernässt sein darf. Glauben Sie uns, er bringt jedes Ziergras zum Strahlen.
3. Astern
Sie zählen zu den dominanten Stauden. Die kräftigen Horste der Astern ergänzen jedes Ziergras. Sie sind meist anspruchslos und gedeihen gut in nicht allzu durchlässigem Boden, der nicht schnell austrocknet. Sie mögen regelmäßiges Gießen, und zwar während der gesamten Vegetationszeit. Ausreichend Feuchtigkeit im Spätsommer fördert die Bildung der Blütenknospen. An sehr trockenen und warmen Standorten mit sandigem Boden blühen sie unzuverlässig und werden häufiger von Mehltau befallen. Sie brauchen viele Nährstoffe, düngen Sie sie daher sorgfältig. Verwenden Sie ruhig auch Komposterde, sowohl vor der Pflanzung als auch während der Kultur.
4. Rittersporn
Der Rittersporn ist zwar nicht so bekannt wie andere Blumen, hat aber dennoch seine Vorzüge. Ziergräser bringt er nämlich regelrecht zum Leuchten. Er blüht überraschend üppig, meist in Blau, Violett, Weiß oder Rosa. Außerdem gehört er zu den hohen Stauden und kann bis zu 2 m hoch werden. Verwenden Sie ihn ruhig als Schnittblume, denn er sorgt sowohl im Garten als auch in Ihren Innenräumen für eine zauberhafte Atmosphäre. Glauben Sie uns, er wird auch bei Ihnen eine gute Figur machen.
Ziergräser gehören zu den anspruchslosen Pflanzen. Probieren Sie zum Beispiel Schwingel, Pampasgras, Chinaschilf und Japanisches Blutgras aus. Sie blühen zwar kaum, ihre Ähren sind aber interessant. Scheuen Sie sich weder vor Höhe noch vor Farbe, probieren Sie einfach alles aus, was Ihnen gefällt. So wird Ihr Garten modern und inspirierend.




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