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Schwarzäugige Susanne richtig pflanzen und pflegen

Von Dana Beková, 25. 9. 2023
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Sie ist eine der beliebtesten Sommerblumen, die der Sonne folgt. Besonders gern hat sie Gartenmauern, an denen sie emporklettern kann. Und um welche Pflanze geht es? Wenn Sie die Schwarzäugige Susanne noch nicht kennen und Stauden mögen, wird Sie diese auffällige Pflanze bestimmt interessieren. Ihr Vorteil: Es gibt sie nicht nur in Kanariengelb. In einer gut sortierten Gärtnerei finden Sie auch Cremeweiß oder Hellbraun, und auch diese Farben stehen Ihrem Garten ausgezeichnet.

Schwarzäugige Susanne lässt sich vermehren

Die Blüte besteht aus fünf Blütenblättern und einer auffälligen Mitte, die meist dunkel ist. Die Pflanze wächst sehr schnell, und wenn Sie einige schnell wachsende Sträucher dazusetzen, haben Sie in kurzer Zeit einen attraktiven Sichtschutz. Probieren Sie sie zum Beispiel an einer Pergola aus.

Tipps für Sommerblumen

Hinter jeder Blume steckt Afrika

Ja, auch die Schwarzäugige Susanne stammt aus Afrika, genauer gesagt aus dem Osten des Kontinents. Dank der ständigen Wärme gedeiht sie dort deutlich besser und wächst ohne besondere Pflege als immergrüne Kletterpflanze. In unseren Breiten können wir uns vor allem in den Sommermonaten an ihr freuen.

Sie ist eine beliebte Sommerblume.

Sie hat schmale, herzförmige Blätter. Sobald die Pflanze herangewachsen ist, bildet sie eine dichte Fläche, auf der ihre leuchtenden Blüten besonders schön zur Geltung kommen. Bei uns blüht sie nur von Mai bis Oktober, und für eine üppige Blüte sollten Sie sie gelegentlich düngen. Probieren Sie zum Beispiel Bananendünger aus.  So können Sie sich auf bis zu 2 m lange Triebe freuen. Wenn Sie sie dagegen in einen Topf pflanzen, müssen Sie mit der Blüte eher bis Juni warten.

Schwarzäugige Susanne und ihre Farben

Interessant ist, dass sie zur Gattung Thunbergia gehört, die bis zu 152 Arten umfasst. Sie kommt nicht nur in Afrika vor, wie bereits erwähnt, sondern auch von Madagaskar, China, Indochina und Südostasien bis nach Neuguinea und Nordostaustralien.

So kultivieren Sie die Schwarzäugige Susanne

Sie ist nicht wählerisch. Am liebsten mag sie humusreichen Boden, Sie können sie aber auch in trockenerem Boden ausprobieren. Was sie auf jeden Fall liebt, ist Hitze. Wenn Sie einen Platz haben, an dem den ganzen Tag die Sonne scheint, fühlt sie sich am wohlsten. Schön sieht sie auch als Begrünung von Zäunen oder Pergolen aus oder an anderen Elementen im Garten und rund ums Haus, Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Trotzdem sollten Sie ihren Standort vor Wind schützen. Wenn Sie sie zum Beispiel schon im März in der Gärtnerei gekauft haben, warten Sie lieber bis Mai mit dem Auspflanzen, dann blüht sie den ganzen Sommer und auch noch im September. 

Anbau

Wie vermehrt man die Schwarzäugige Susanne?

In Gärtnereien finden Sie gelegentlich Samen, verholzende Pflanzen lassen sich jedoch viel besser über ausgereifte Kopfstecklinge vermehren. Diese müssen noch nicht vollständig verholzt sein. Es reicht, wenn die obersten zwei Blattpaare ausgereift sind. Achten Sie beim Schneiden des Stecklings auch darauf, dass an seiner Achse mindestens zwei Paar gegenständige Knospen sitzen. Brechen Sie das untere Blattpaar vorsichtig ab oder entfernen Sie es mit der Schere, und setzen Sie den Steckling anschließend in reines Perlit. Vergessen Sie nicht, Perlit und Torf im Verhältnis 1:1 zu verwenden. Decken Sie das Gefäß mit den Stecklingen mit einer Plastiktüte ab, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, und stellen Sie es an einen warmen Platz im lichten Halbschatten. Warten Sie, bis die Stecklinge Wurzeln gebildet haben. Sobald sie kräftig genug sind, pflanzen Sie sie in nährstoffreiches Substrat um und stellen sie an einen sonnigen Platz.

Pflege der Schwarzäugigen Susanne

Seien Sie offen und trauen Sie sich an diese neue Sommerblume heran. Mit der Zeit lockt Ihre Schwarzäugige Susanne vielleicht sogar die schwarze Biene an, die Ihren Garten noch etwas abwechslungsreicher macht.

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