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Wie Sie Ihre Terrasse in den Sommermonaten gemütlich gestalten

Von Dana Beková, 27. 9. 2024
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Eine Terrasse gemütlich zu gestalten, ist manchmal eine große Herausforderung. Am liebsten würde man einfach alles dort unterbringen. Der Vorteil eines Außenbereichs ist, dass er nicht nur zum Wäschetrocknen dienen muss, sondern auch zum gemütlichen Beisammensein. Wer möchte sich schließlich nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht entspannen, ein Glas Wein trinken und die Sorgen vergessen? Wenn Sie einen solchen Platz außerdem mit Textilien auf Ihren Gartenmöbeln dekorieren, wird es noch schöner.

So gestalten Sie Ihre Terrasse

Die Terrasse planen

Bevor Sie mit der Gestaltung beginnen, sollten Sie immer zuerst einen Plan erstellen. Danach folgen eine gründliche Bestandsaufnahme und Reparaturen. Wischen Sie Staub, reinigen Sie den Boden und entfernen Sie das Laub. Haben Sie Kunstrasen? Wenn er seine besten Tage hinter sich zu haben scheint, zögern Sie nicht, einen neuen anzuschaffen. Achten Sie auch auf Feuchtigkeit: Auf nach Norden ausgerichteten Terrassen entsteht in kühlem und regnerischem Klima im Winter häufig Feuchtigkeit. Ist die betroffene Stelle klein, können Sie sie selbst mit einer Mischung aus Essig und heißem Wasser beseitigen. Soll Ihre Terrasse oder Ihr Garten praktisch und stilvoll sein? Probieren Sie verschiedene Markisen aus, die Sie vor der Sonne schützen.

Ohne Möbel geht es nicht

Zur unverzichtbaren Ausstattung gehören Möbel. Eine hochwertige Sitzgelegenheit ist nämlich die Grundlage. Es gibt eine Vielzahl von Möbeln, die in Ihrem Garten sicher zur Geltung kommen. Zum Beispiel Rattanmöbel, die wohl in jedem Haushalt Freude bereiten. Zur Sitzecke gehört auch ein Beistelltisch, auf dem Sie eine Tasse oder ein Buch abstellen können. Wenn Sie auf der Terrasse auch essen möchten, ist ein größerer Tisch besser geeignet, an dem Sie auch mit Tellern bequem Platz haben. 

Ideal sind Gartenmöbel, die den Launen des Wetters standhalten und auch durch UV-Strahlung keinen Schaden nehmen. Alternativ können Sie Möbel selbst bauen. Palettenmöbel funktionieren als Übergangslösung hervorragend.

Hängematte oder Hängesessel anbringen

Haben Sie auf der Terrasse genug Platz? Nutzen Sie ihn für einen Hängesessel. Bevor Sie jedoch einkaufen gehen, prüfen Sie, ob Sie ihn irgendwo befestigen können. Falls nicht, sollten Sie einen Sessel mit Gestell wählen, für das nicht gebohrt werden muss. Ein solches Gestell erfordert zwar keine Montage, braucht aber auch mehr Platz, damit müssen Sie rechnen.

Textilien und Kissen hinzufügen

Nichts sorgt so sehr für Gemütlichkeit wie eine ordentliche Menge an weichen Kissen und Decken, in die Sie sich abends einkuscheln können. Textilien gehören auf Gartenmöbel einfach dazu. Ideal ist es, eine Hauptfarbe und ein bis zwei Akzentfarben zu wählen. Kontrastfarben sehen toll aus, wenn Sie es aber nicht zu wild mögen, setzen Sie lieber auf Ton-in-Ton. Die Wahl der Motive liegt bei Ihnen, sie sollten aber pflegeleicht und praktisch sein. Bei schlechtem Wetter bringen Sie die Textilien in jedem Fall besser nach drinnen.

Auf den Boden gehört ein Teppich

Wählen Sie passende Teppiche, die Ihrer Terrasse eine schöne Atmosphäre verleihen. Außerdem halten sie auch der Witterung stand. Manche Outdoor-Teppiche sind wasserfest und haben keinen Flor, sodass ihre Pflege sehr einfach ist. Auf einer überdachten Terrasse können Sie aber auch ohne Bedenken Teppiche mit Flor oder Juteteppiche verwenden.  Die Terrasse wirkt dadurch nicht nur wohnlicher, Sie bekommen dank der Teppiche auch keine kalten Füße, selbst wenn gerade keine Sonne scheint.

Angenehmer Schatten ist das A und O

Vor allem wenn Ihre Terrasse nach Süden ausgerichtet ist, kommen Sie ohne guten Sonnenschutz nicht aus. Zur Auswahl stehen verschiedene Markisen, Rollos, wasserdichte Vorhänge und natürlich der Klassiker, der Sonnenschirm. Wählen Sie ihn am besten so, dass er sich leicht drehen lässt und Sie den Schatten nach Bedarf anpassen können. Wenn Sie sich nicht mit der Befestigung beschäftigen möchten, nutzen Sie  einen einfachen Sichtschutz.

Auf die Terrasse gehört ein Grill

Grills sind nicht nur Gärten vorbehalten. Grillen können Sie zum Glück auch auf der Terrasse. Besser geeignet sind allerdings Elektro- und Gasgrills. Auch einen klassischen Holzkohlegrill können Sie sich anschaffen, denken Sie nur an eine ausreichende Belüftung.

Heizstrahler für kühlere Abende

Für kühlere Abende können Infrarotstrahler nützlich sein. Sie sind eine sparsame Art zu heizen, denn ein Infrarotstrahler erwärmt nicht die Luft, sondern nur Personen und Gegenstände. Die Strahler geben ausschließlich unbedenkliche Infrarotstrahlung ab, Sie müssen also keine schädliche UV-Strahlung fürchten wie bei der Sonne, obwohl sich das Gefühl auf der Haut ähnlich anfühlt. Für größere Terrassen lohnt sich eher ein Gasheizstrahler, der deutlich leistungsstärker ist. Er ist auch dann praktisch, wenn Sie keinen Stromanschluss haben.

Vergessen Sie die Blumen nicht

Terrassen eignen sich ideal als Sommerquartier für viele Zimmerpflanzen und zum Anbau von Freilandpflanzen in Töpfen. Gefallen Ihnen Hortensien oder Rosen? Nichts ist einfacher, als sie in einen Topf zu pflanzen. Zum Glück gibt es heute so viele Sorten, dass Sie in Ruhe auswählen können. Wählen Sie für die ganzjährige Aufstellung auf der Terrasse Töpfe und Kästen , die den Bedingungen im Freien standhalten. Sie sind meist als frostfest gekennzeichnet.

Auf die Terrasse passen aber auch Geranien, Lavendel, Zitruspflanzen, Kräuter oder Erdbeeren. Es hängt ganz von Ihren Möglichkeiten ab.

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