Grundsätze für die Kombination von Nadelgehölzen im Garten
Wer hätte in seinem Garten nicht gern immergrüne Riesen? Selbst in der Toskana kann man sich Gärten ohne Nadelbäume nicht vorstellen. Nadelbäume wachsen in Gärten ebenso wie in Parks und sind ein wunderbarer Schmuck für nahezu jede dieser Flächen. In jeder Jahreszeit können Sie sich an ihren Formen und ihrem Duft erfreuen.
Vorzüge von Nadelbäumen
Nadelbäume sind langlebige Gehölze, die sich im Laufe des Jahres nicht verändern. Sie bieten eine große Formenvielfalt, die Sie sicher zu schätzen wissen. Zur Auswahl stehen kegelförmige, eiförmige, kugelförmige, niederliegende oder ausladende Formen. Ihre Form können Sie jedoch beeinflussen, und zwar durch regelmäßiges Auskneifen der jungen Triebe. Interessant sind auch die verschiedenen Farbtöne, von Grün bis Blau.
Nadelbäume kaufen
Wenn Sie im Garten einen schönen Baum oder mehrere Bäumchen haben möchten, richten Sie sich nicht nur nach dem Preis oder dem Aussehen. Überlegen Sie, ob Sie ihnen einen geeigneten Standort und genügend Platz bieten können. Es ist nämlich unangenehm, wenn sie in Stromleitungen hineinwachsen oder jemandem Schatten werfen. Vergessen Sie auch den Gedanken, dem Nadelbaum die Spitze abzuschneiden. Er rächt sich in Form eines kräftigeren Wuchses in die Breite. Vielleicht wird er dann nicht so hoch, trotzdem können Sie sich um ihn herum kaum noch bewegen.
Nadelbäume pflanzen und pflegen
Die meisten dieser Bäume bevorzugen neutrale bis leicht saure Böden. Deshalb ist es auch wichtig, den Boden leicht feucht zu halten. Einige Arten erfordern sogar eine Bodenverbesserung, zum Beispiel durch die Zugabe von Torf oder Rinde. Denken Sie daran, dass Sie sie immer mit Wurzelballen im zeitigen Frühjahr oder im Herbst pflanzen müssen. Pflanzen Sie sie auf keinen Fall in gefrorenen Boden, denn dann sind ihre Chancen anzuwachsen minimal. Die Pflanztiefe sollte der Tiefe entsprechen, in der sie im Topf standen. Insgesamt sollte die Pflanzgrube doppelt so groß sein wie der Wurzelballen. Vergessen Sie nach dem Pflanzen nicht, sie zu gießen. Achten Sie in Trockenperioden besonders darauf, dass dies regelmäßig geschieht. Nadelbäume sollten Sie nur im Frühjahr umpflanzen.
Welche Arten pflanzen?
Es gibt eine ganze Reihe von Nadelbäumen. Gehen Sie daher am besten nach dem Prinzip Versuch und Irrtum vor.
- Waldkiefer
- Gemeine Fichte
- Weißtanne
- Europäische Lärche
- Gemeine Eibe
Bäume mit unterschiedlichem Wuchs
Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Wuchsformen. Darunter finden sich auch bodendeckende Arten. Immergrüne Nadelgehölze begrünen zum Beispiel schwer zugängliche Hänge und festigen sie zugleich. Eine interessante Eigenschaft immergrüner Nadelgehölze ist außerdem, dass sie mit ihren Nadeln die Bodenoberfläche schützen und so Bodenerosion verhindern. Ein Vorteil sind die geringen Ansprüche an Standort, Bodenverhältnisse und Pflege.
Kombinieren Sie im Garten auf jeden Fall einzeln stehende und in Gruppen gepflanzte Nadelbäume. Dann können Sie sich auf ihr Wachstum und ihre Wirkung auf Ihre Gesundheit freuen. Denn denken Sie daran: Bäume können bei nahezu jedem Menschen Stress abbauen.


Kommentar schreiben