Wie Sie einen tollen Holzunterstand aus Paletten bauen
Wenn Sie einen Kamin besitzen oder eine offene Feuerstelle im Garten haben, kommt Ihnen ein Holzunterstand aus Paletten sicher gelegen. Dass man aus Paletten so gut wie alles bauen kann, ist bekannt: Gartenmöbel, ein Bett oder ein anderes Accessoire. Die Möglichkeiten sind wirklich zahlreich. Ein zusätzlicher Vorteil ist es, wenn Sie gern heimwerken. Dann können Sie, statt fernzusehen, etwas Praktisches bauen, das auch lange hält.
Standort des Holzunterstands
Wo Sie den Holzunterstand aus Paletten aufstellen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Es ist aber die wichtigste Frage, die Sie sich beim Bau stellen und gründlich durchdenken sollten. Ein solcher praktischer Unterstand für Brennholz sollte Sie nicht stören und auch nicht irgendwo am Gartenpool stehen. Auch Ihrem Nachbarn sollte er keinen Schatten spenden. Wenn Ihr Haus gut geplant ist und eine ungenutzte Wand hat, haben Sie den idealen Platz. Sie besitzen eine Garage und möchten darin wohnen? Vielleicht passt auch hier eher ein Holzunterstand aus Paletten.
In einem frei stehenden Holzunterstand zirkuliert die Luft besser, sodass das Holz besser trocknet.
Skizzieren Sie vor dem Bau auch die Maße Ihres Holzunterstands. Sie hängen davon ab, wie viel Holz Sie lagern möchten. So lassen sich zum Beispiel 2,7 Kubikmeter Brennholz problemlos auf einer Fläche mit den Maßen 190 x 150 x 100 unterbringen. Sie sollten aber auch berücksichtigen, dass das Holz mehrere Jahre trocknen muss. Teilen Sie den Holzunterstand deshalb in 3 Fächer auf. Jedes davon sollte für eine ganze Heizsaison reichen. Ist ein Fach leer, füllen Sie es mit neuem Holz.
Bei der Höhe empfehlen wir Ihnen mindestens 2 Meter. Denken Sie daran, dass das Holz nicht direkt auf dem Boden liegen sollte, und verzichten Sie auch auf einen Betonuntergrund. Sie müssen Feuchtigkeit vermeiden, die ideale Höhe liegt deshalb bei 10 bis 15 cm über dem Boden. Sie planen nicht, den Boden zu betonieren? Damit machen Sie alles richtig. Es genügt, eine Erdschicht abzutragen und sie durch eine Drainage zu ersetzen, am besten aus Kies. Das hilft, die Feuchtigkeit abzuleiten, die Sie auf keinen Fall wollen. Achten Sie beim Dach vor allem auf eine ausreichende Neigung, damit das Wasser gut ablaufen kann.
Wir bauen einen Holzunterstand
Wenn Sie handwerklich geschickt sind, haben Sie schon halb gewonnen. Unser Tipp zum Material: Besorgen Sie sich ungehobelte Kanthölzer und ungehobelte, unsortierte Bretter, die Sie in einem Sägewerk bekommen. Für das Dach reicht Dachpappe von IPA. Wellblech oder Kunststoffplatten wären ebenfalls geeignet, die Wahl liegt aber ganz bei Ihnen.
Welches Werkzeug Sie brauchen
Zollstock, Wasserwaage
- Pflöcke und Schnur
- Hammer
- Spaten und Schaufel
- Eimer und Maurerkelle zum Anmischen von Beton
- Arbeitsböcke
- Akku-Kreissäge,
- Akku-Bohrmaschine und Akkuschrauber
Wir beginnen mit dem Bau
Nehmen Sie zuerst Zollstock, Wasserwaage, Pflöcke und Schnur und stecken Sie den Grundriss des Holzunterstands nach Ihrer Skizze ab. Markieren Sie anschließend die Position der tragenden Pfosten. Tragen Sie die Erde ab und ebnen Sie den Boden. Die Fundamente für die Pfosten können Sie betonieren oder Schraubfundamente verwenden, die direkt in den Boden gedreht werden. Wenn Sie betonieren, heben Sie Löcher bis in frostfreie Tiefe (ca. 80 cm) aus und bauen Sie eine Schalung. Die Pfostenträger sollten mindestens 10 cm über dem Boden liegen. Bauen Sie den Rahmen des Holzunterstands zusammen.
Verbinden Sie die tragenden Pfosten mithilfe von Holzverbindern (Winkeln) mit den Pfetten. Verwenden Sie als Holzverbindung eine Zapfenverbindung (Zapfen und Zapfenloch). Prüfen Sie mit der Wasserwaage, ob der Rahmen im Lot ist, und befestigen Sie ihn an den Pfostenträgern. Kleine Unebenheiten gleichen Sie mit höhenverstellbaren Pfostenträgern aus. Verstärken Sie den Rahmen mit Kopfbändern. Bringen Sie diese in einem Winkel von ca. 45° zwischen Pfosten und Pfetten an. Schrauben Sie auf den Rahmen Querbalken, die die Konstruktion stabilisieren und als Basis für das Dach dienen.
Nageln Sie Bretter auf die Querbalken und verlegen Sie die gewählte Dacheindeckung. Achten Sie auf einen ausreichenden Dachüberstand, damit kein Wasser in den Holzunterstand eindringt. An Seiten- und Rückwand können Sie Bretter oder Latten annageln, damit das gelagerte Holz stabiler liegt. Lassen Sie zwischen den Brettern genügend Abstand, damit Luft in den Holzunterstand strömen kann. Schütten Sie Kies auf den Boden und legen Sie Holzpaletten oder Kanthölzer darauf, auf denen Sie das Holz stapeln können.
Auch ein autarkes Haus braucht einen Holzunterstand. Ob Sie sich für einen aus Paletten entscheiden, bleibt ganz Ihnen überlassen. Für uns wäre er klar der Favorit.
Quelle: bonacosa.cz, magazinzahrada.cz, pinterest



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