Was sollte ein guter Immobilienmakler können?
Die Frage ist vielleicht etwas knifflig, aber was sollte ein guter Immobilienmakler Ihrer Meinung nach können? Abgesehen von den üblichen Floskeln, etwa dass er ein Profi sein und sich auf Verkauf oder Vermietung spezialisieren sollte, braucht er wirklich noch weitere Fähigkeiten.
Er sollte kommunizieren können
Niemand möchte wohl einen Tollpatsch, der kaum einen Satz herausbringt. Es ist immer angenehm, mit jemandem zu sprechen, der effektiv kommuniziert. Er kann zuhören, und ein großer Pluspunkt ist es, wenn er die Bedürfnisse seiner Kunden versteht. Nicht vergessen darf man auch, dass er seinen Kunden alle Informationen zu ihrem Traumhaus klar und verständlich vermitteln sollte.
Verkaufstalent
Ohne Verkaufstalent kommt ein guter Immobilienmakler einfach nicht aus. Heute reicht es nicht, dem Kunden zu sagen, dass etwas toll ist. Er muss es ihm auch schmackhaft machen können. Dank seines Verhandlungsgeschicks erzielt er die besten Bedingungen für seinen Kunden. Und wer zufrieden ist, kommt vielleicht eines Tages wieder zu seinem Immobilienmakler zurück.
Lernen, lernen und nochmals lernen
Er sollte sich ständig weiterbilden, sich informieren und verfolgen, wie sich seine Branche laufend entwickelt. Das bedeutet, dass er auch an sich selbst arbeitet und neue Erkenntnisse in allen Bereichen aufnimmt. Stillstand ist in dieser Branche tabu.
Ein fähiger Vermarkter
Ein guter Immobilienmakler kennt sich im Marketing aus. Er muss Interesse wecken, verkaufen und das Vertrauen des Kunden gewinnen können. Wenn er seine Dienstleistungen gut präsentieren kann, ist das ein großer Vorteil, den sicher auch Sie zu schätzen wissen. Er erstellt auch eine Verkaufsstrategie. Er überlegt, ob es sinnvoll ist, die Immobilie in einer Auktion anzubieten. Er weiß, wo er die Immobilie inseriert. Kurz gesagt: Er entwirft einen Plan, der funktioniert. Gute Werbung bedeutet, dass viele Menschen vom Verkauf erfahren. Nicht nur Ihre Nachbarn.
Er kennt sich mit Immobilienpreisen aus und kann beraten.
Er legt den Preis fest
Die wohl wichtigste Fähigkeit ist, dass er Marktanalysen erstellen und auf dieser Grundlage einen Vorschlag für den Verkaufspreis ausarbeiten kann. Hier ist auch seine Erfahrung wichtig: Bietet er die Immobilie zu niedrig an, verkauft sie sich wahrscheinlich schnell, der Verkäufer macht aber Verlust. Setzt er den Preis dagegen zu hoch an, bleibt das Objekt unverkäuflich oder wird vielleicht erst nach zwei Jahren verkauft.
Er berät bei der Finanzierung
Der Immobilienmakler steuert alle Schritte rund um die Kreditfinanzierung. Während der Hypothekenmakler den eigentlichen Kredit bei der Bank vermittelt, koordiniert der Immobilienmakler alles und vereinbart die Termine. In der Regel steht er in Kontakt mit dem Gutachter, aber auch mit dem Hypothekenmakler, der Bank des Käufers oder der Bank des Verkäufers. Lastet auf der verkauften Immobilie ein Kredit, kümmert er sich um alles.
Grundbuch (Katastr nemovitostí)
Der Makler steht in Kontakt mit dem Katasteramt (katastrální úřad). Bei der Prüfung der Immobilie vergleicht er den tatsächlichen Zustand mit den Angaben im Kataster. Bei Bedarf holt er aus dem Archiv die Erwerbsurkunden oder Informationen zu Pfandrechten und Dienstbarkeiten. Während des Verkaufs stellt er die Anträge auf Eintragung der Pfandverträge und der Kaufverträge.
Übergabe der Immobilie und Ummeldung der Energieverträge
Der letzte Schritt des Immobilienmaklers ist die Übergabe der Immobilie an den Käufer. Dazu gehören das Übergabeprotokoll und anschließend die Umschreibung der Strom- und Gasverträge beim Versorger auf den Käufer.
Er hat alle Hände voll zu tun, aber wenn er fähig und geschickt ist, wird er damit fertig. Wie überall geht es auch in diesem Beruf um Kontakte. Wenn jemand in Ihrem Umfeld gerade eine Immobilie verkauft hat, fragen Sie ihn nach Referenzen. Die sind manchmal das Wichtigste.


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