Tipps für die Gestaltung rund um den Aufstellpool
Sie haben sich für einen Aufstellpool im Garten entschieden und denken über die Gestaltung des Geländes nach? Der Pool ist oft der größte Stolz des Gartens und zugleich sein Blickfang. Der Gesamteindruck hängt jedoch auch von einer gepflegten Umgebung ab. Lassen Sie sich deshalb von unseren Tipps inspirieren, damit die Umgebung Ihres Aufstellpools wirklich luxuriös aussieht.
Sicherheit geht vor
Wählen Sie rutschfeste Materialien. Zur Umgebung eines Aufstellpools passen vor allem Naturmaterialien, die gut mit dem Garten und der Wasserfläche harmonieren. Heute können Sie auch künstliche Materialien kaufen. Sie sind von natürlichen kaum zu unterscheiden und übertreffen diese in ihren Gebrauchseigenschaften, besonders bei der einfachen Pflege. Die Materialien müssen vor allem widerstandsfähig sein und Feuchtigkeit gut vertragen, ohne sich zu verformen. Achten Sie bei der Auswahl auch auf Ihre Gartenmöbel, damit alles ein harmonisches Ganzes bildet. Manche künstlichen Materialien sehen heute aus wie Holz und sind noch widerstandsfähiger. Der Preis ist allerdings etwas höher.
Pflanzen Sie rund um den Aufstellpool auf keinen Fall Bäume oder Sträucher, denn sonst fallen Ihnen die Blätter ins Wasser. Wenn es irgendwie möglich ist, versuchen Sie, den Aufstellpool zumindest ein Stück in den Boden einzulassen.
Naturstein
Eine luxuriöse Note bei der Gestaltung rund um den Aufstellpool bringen Außenbeläge. Wie bereits erwähnt, spielt Naturstein dabei die Hauptrolle. Er ist robust, frostbeständig und auch bei Nässe trittsicher. Sein größter Vorteil ist der minimale Pflegeaufwand. Allerdings ist die Auswahl an Farben und Formen relativ begrenzt. Außerdem ist der Anschaffungspreis höher. Zudem kann sich der Stein an heißen Sommertagen stark aufheizen. Rechnen Sie auch damit, dass sich Naturstein mit der Zeit verfärben kann.
Wenn Sie nicht wissen, was Sie rund um den Aufstellpool anlegen sollen, können Sie den Pool wie einen Steingarten einfassen. Steine speichern Wärme und erwärmen so bei Sonnenschein das Wasser auf natürliche Weise ein wenig. Es besteht jedoch die Gefahr, dass sich zwischen den Steinen Insekten oder sogar eine Schlange einnisten.
Kunststein und Fliesen
Eine günstigere Variante ist Kunststein oder Feinsteinzeug. Beides sieht aus wie Naturstein, und die Platten sind zudem schmutzabweisend, farbbeständig, frostbeständig und rutschfest. Die Aufbauhöhe beträgt etwa 2 Zentimeter, die Beständigkeit gegen Säuren und Laugen ist vom Hersteller angegeben.
Betonplatten
Auch mit Betonpflaster lässt sich die Umgebung eines Aufstellpools verschönern. Es gibt eine große Auswahl an Formen, Farben und Oberflächen. Die individuelle Gestaltung ist sehr vielseitig und hängt davon ab, welche Verlegemuster Sie wählen. Die Platten sind äußerst langlebig und leicht zu pflegen.
Holz
Zu den optisch besonders attraktiven Materialien gehören Tropenhölzer. Ihr Anschaffungspreis ist längst nicht mehr unerschwinglich. Holz sieht angenehm aus, ist flexibel und lässt sich gut bearbeiten. Außerdem ist es ein Naturprodukt, das Wärme und Natürlichkeit ausstrahlt. Auch die angenehme Haptik sollte man nicht vergessen. Trotzdem behält Holz sein ursprüngliches Aussehen nur wenige Jahre. Trotz aller Pflege altert es, vergraut und beginnt schließlich zu splittern. Die Chemikalien, die Sie im Aufstellpool verwenden, hinterlassen Flecken und Ränder.
WPC (Wood-Plastic-Composite)
WPC ist ideal gegen Feuchtigkeit. Es ist langlebig und formstabil. Es splittert nicht, was Sie zu schätzen wissen, wenn Sie barfuß laufen. Außerdem ist es rutschfest. WPC-Terrassendielen werden mit einem Klicksystem hergestellt, sie rasten ineinander ein, und so lässt sich jede beliebige Fläche gestalten. Sie eignen sich nicht nur für Pools, sondern auch für Balkone und Terrassen. Sie werden auf einen ebenen Untergrund verlegt, sodass Sie damit auch einen unpraktischen oder unansehnlich gewordenen Belag modernisieren können. Heutige Dielen sind kaum noch anfällig für den Zahn der Zeit und verziehen sich im Gegensatz zu Holz nicht. Auch wer eine preisgünstige Lösung sucht, kommt auf seine Kosten: Im Handel sind auch günstige WPC-Dielen erhältlich, die ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und keine häufige Pflege erfordern.
Kombinieren Sie ruhig
Alle Materialien, die sich für die Gestaltung der unmittelbaren Poolumgebung eignen, können Sie auch miteinander kombinieren. So entsteht ein origineller Bereich, in dem für die einzelnen Elemente jeweils die besten Eigenschaften des passenden Materials genutzt werden.
Zu Pflaster oder Terrasse rund um die Wasserfläche passt auch ein Rasen gut. Er gehört zu den günstigeren, aber pflegeintensiven Lösungen, sollte aber nicht fehlen. Schon deshalb, weil Sonnenbaden auf dem Rasen sicher angenehmer ist als auf Pflaster oder einem WPC-Podest. Derzeit liegt Rollrasen im Trend, mit dem die Poolumgebung gleich nach der Fertigstellung grün ist. Sie müssen nicht warten, bis der Rasen aufgeht.
Wenn Sie sich einen Sandstrand anlegen möchten, binden Sie ihn am besten zwischen Holzelementen ein und denken Sie an eine Reinigungszone. Eine Solardusche und eine Fläche mit Kieselsteinen genügen. Zur Umgebung jedes Pools gehören auch Zierblumen, die direkt ins Beet oder in Töpfe gepflanzt werden. Für die meisten Pflanzen ist gechlortes Wasser kein Problem.
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