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Wie funktioniert die Schalldämmung einer Wärmepumpe?

Von Dana Beková, 24. 4. 2025
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Sie wissen bereits, wie eine Wärmepumpe funktioniert, jetzt widmen wir uns einem anderen Thema. Die Vorteile einer Wärmepumpe sind allgemein bekannt. Es gibt jedoch auch eine unangenehme Seite, und zwar den Lärm. Jeder Mensch hat eine andere Toleranzgrenze. Manchen reicht schon wenig, und sie können nicht mehr schlafen. Probleme können zum Beispiel in dicht bebauten Siedlungen entstehen, wo ein Haus neben dem anderen steht. Dann werden Ihre Nachbarn Sie wirklich nicht ins Herz schließen. Wie gehen Sie damit um?

Lärm von Wärmepumpen

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?

Eine Wärmepumpe auszuwählen ist nicht schwer. Es gibt mehrere Typen, die deutlich mehr Lärm erzeugen können. Welche Wärmepumpe ist davon am stärksten betroffen?

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: Am ungünstigsten ist gerade dieser Typ. Sie entzieht der Außenluft Wärme, und der Geräuschpegel liegt bei etwa 50 bis 75 dB. Es hängt jedoch vom Modell ab.
  • Sole-Wasser-Wärmepumpe: Sie nutzt die im Erdreich gespeicherte Wärme. Sie ist in der Regel leiser, der Geräuschpegel liegt bei etwa 45 dB.
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Sie ist der leiseste Typ und nutzt die Wärme aus dem Grundwasser. Der Geräuschpegel liegt bei etwa 40 dB.

Wie läuft ein Lärmgutachten ab?

Bevor Sie sich an die Anschaffung einer Wärmepumpe machen, empfehlen wir Ihnen, ein Lärmgutachten in Auftrag zu geben, das Sie im Rahmen der Bauabnahme (kolaudace) eines Neubaus oder einer Renovierung erstellen lassen können. Dieses Gutachten legen Sie anschließend der regionalen Hygienestation (krajská hygienická stanice) vor, die den Betrieb genehmigt. Das verlangt die Hygienebehörde:

  • einen begleitenden technischen Bericht
  • die Art der Beheizung  
  • den Flächennutzungsplan mit eingezeichnetem Baugrundstück  

Die Anforderungen können sich jedoch zwischen den einzelnen Hygienestationen leicht unterscheiden. Wir empfehlen daher, sich vorab zu erkundigen, welche Unterlagen für die Genehmigung erforderlich sind und wie viel das Akustikgutachten kosten wird.

Der Aufstellort einer Wärmepumpe kann ihre Lautstärke erheblich beeinflussen.

Praktische Tipps für den Aufstellort

Eine Wärmepumpe in der Nähe von Fenstern oder Terrassen kann zum Beispiel störender sein als eine Wärmepumpe, die weiter von den Wohnräumen entfernt steht. Stellen Sie sie auch nicht in die Nähe von Schlafzimmern. Platzieren Sie sie ebenso wenig in Innenecken von Gebäuden oder an Wänden, an denen der Schall leicht reflektiert wird.

Wenn Ihre Wärmepumpe auf dem Boden steht, isolieren Sie sie mit einem Kiesbett. Dieses dämmt nicht nur, sondern lässt auch eventuell anfallendes Kondensat versickern.

Für die Befestigung auf Beton, Pflaster oder einem Flachdach verwenden Sie Gummi-Schwingungsdämpfer (Silentblöcke). Sie haben hervorragende Eigenschaften, denn sie können Vibrationen dämpfen. Bei Wärmepumpen von ČEZ ist ihr Einbau völlig üblich.

Pflanzen Sie in der Nähe der Wärmepumpe robuste Sträucher oder Ziergräser, die den Lärm dämpfen. Halten Sie jedoch stets den vom Hersteller angegebenen Mindestabstand zum Gerät ein. Damit es ordnungsgemäß arbeitet und gut Luft ansaugen kann, darf ihm nichts im Weg stehen.

Und dann können Sie sich schon auf die Amortisation Ihrer Wärmepumpe freuen.

Quelle: theheatpumpstore.com

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