Bodenplatte und 5 Dinge, die Sie wissen müssen
Jeder Bau eines Einfamilienhauses beginnt mit dem Fundament. Eine solche Bodenplatte sollte vor allem präzise ausgeführt werden. Glauben Sie uns, hier lohnt sich Sparen nicht, viele sind mit ihrem Geiz schon hereingefallen. Wird sie nämlich unsachgemäß hergestellt, bereitet sie Ihnen so viele Probleme, dass Sie sich wundern werden. Schenken Sie ihr also unbedingt besondere Aufmerksamkeit.
Was ist eine Bodenplatte?
Es handelt sich um ein Fundament, das das Gewicht des Gebäudes auf den Baugrund überträgt und es so vor Rutschungen und vor Kräften aus allen Richtungen schützt. Bei Einfamilienhäusern begegnen Sie am häufigsten Streifenfundamenten aus Beton, die sich gut mit einer Bodenplatte kombinieren lassen. Und worauf sollten Sie achten, bevor Sie mit der Herstellung beginnen?
1. Geologische Untersuchung
Ohne geologische Untersuchung kommt die Ausführung des Fundaments nicht aus, denn auf ihrer Grundlage wird eine konkrete technische Lösung in den Planunterlagen entworfen. Die geologische Untersuchung liefert wichtige Informationen über den Boden, etwa über die Bodenverhältnisse, die Wasserstände oder die Eigenschaften des Grundwassers.
Bei der Untersuchung werden mindestens zwei Schnitte durch das Baugelände gelegt, aus denen sich ein Bild vom Aufbau der einzelnen geologischen Schichten ergibt. Die Sondierungen reichen in der Regel doppelt so tief wie die Gründungstiefe des Fundaments. Zur geologischen Untersuchung gehört meist auch eine Radonmessung.
2. Planunterlagen
Die Konstruktion des Fundaments einschließlich der technischen Ausführung der Bodenplatte muss Teil der Planung des Einfamilienhauses sein. Die Planer erstellen die Gründung des Gebäudes auf einer eigenen Zeichnung, die zu den vollständigen Planunterlagen gehört. Die Planung enthält dann alle nötigen Informationen für die richtige Herstellung des Fundaments, sei es die Gründungstiefe, die verwendeten Materialien oder die eingesetzte Technologie der Gründung.
3. Kennen Sie die Arten von Bodenplatten?
Bodenplatten werden danach unterschieden, auf welchen Untergrund der Beton gegossen wird. Am weitesten verbreitet ist die Bodenplatte auf Schotter, immer häufiger wird jedoch auch die sogenannte schwimmende Bodenplatte auf Schaumglas oder auf einem Dämmpolster aus extrudiertem Polystyrol ausgeführt. Am besten wenden Sie sich an einen Fachmann und lassen sich beraten.
4. Fläche und Tiefe
Die Fläche des Fundaments ist meist kaum merklich größer als die Auflagefläche für das Mauerwerk. Die Gründungstiefe des Hauses hängt dagegen vom Baugrund ab, auf dem das Haus gegründet wird. Achten Sie deshalb besonders darauf, dass die Gründungstiefe ausreichend und gleichmäßig ist. Eine zu flache oder ungleichmäßig tiefe Gründungssohle ist die häufigste Ursache für Schäden infolge einer mangelhaften Gründung.
5. Abdichtung
Im Grunde geht es darum, eine durchgehende und völlig unbeschädigte Abdichtungsschicht herzustellen. Zuerst tragen Sie einen Voranstrich auf den Betonuntergrund auf und schweißen darauf Bitumenbahnen auf. Hilfreich ist auch modifiziertes Bitumen, das Kautschuk enthält und so die Elastizität der Abdichtung erhöht. Für die Kombination aus Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Radonschutz werden in der Regel Bahnen mit einer Aluminiumeinlage verwendet.
Eine Bodenplatte brauchen Sie auch bei einem Bau wie zum Beispiel einem Tiny House. Davor müssen Sie keine Angst haben, es ist nur immer besser, sich an einen Fachmann zu wenden, der Sie berät.
Quelle: oldhouse.com


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