Was kann ein Solarpanel fürs Fenster und wann lohnt es sich?
Geld bei den Energiekosten zu sparen, ist wohl der Traum fast aller. Sie planen, das höchste Gebäude der Welt oder ein bedeutendes Bauwerk zu besuchen? Dann kommt Ihnen zusätzliches Geld sicher gelegen. Dabei kann Ihnen auch ein Solarmodul für das Fenster helfen. Einsetzen können Sie es auf dem Balkon oder der Terrasse Ihres Einfamilienhauses, aber zum Beispiel auch auf dem Balkon einer Plattenbauwohnung.
Berechnen Sie zuerst Ihren Verbrauch
Mathematik ist überall, deshalb kommen Sie auch um die Berechnung des Stromverbrauchs in Ihrem Haushalt nicht herum. Dafür bekommen Sie aber auch von einer anderen Seite einen Eindruck davon, wie es bei Ihnen läuft. Und wie geht das? Nehmen Sie den aktuellen Strompreis für 1 kWh und multiplizieren Sie ihn mit 24 Stunden. So erhalten Sie den Verbrauch für einen Tag. Diesen Betrag multiplizieren Sie dann mit dem aktuellen Strompreis, das Ergebnis noch mit der Anzahl der Tage im Monat, und Sie erhalten den Preis, der den Verbrauch pro Monat angibt. Dann haben Sie auch einen Grund, sich ein Solarmodul für das Fenster anzuschaffen. Es kann aber noch mehr Gründe geben.
Vorteile
- niedriger Anschaffungspreis
- Möglichkeit einer Förderung
- nahezu kostenloser Betrieb
- einfache Installation
- Erwärmung des Wassers um mindestens 6 °C
- auch für kleine Pools geeignet
- Sie sind nicht nur auf Ihren Netzbetreiber angewiesen
Nachteile
- Für einen größeren Pool brauchen Sie mehrere Module
- funktioniert vor allem an sonnigen Tagen von 11 bis 15 Uhr
- längere Aufheizzeit
- Wärmeverluste bei kühlerem Wetter
- Sie brauchen die Genehmigung der Eigentümergemeinschaft (SVJ)
Woraus ein Solarmodul für das Fenster besteht
Woraus besteht ein Balkon-Solarmodul eigentlich? Meist aus einem oder zwei Modulen, die bis zu 600 Wp erzeugen können. Dazu kommen ein Mikrowechselrichter und ein Akku. Wie der Name schon sagt, erzeugt das Solarmodul Strom aus Sonnenlicht. Der Wechselrichter wandelt diese Energie in Strom um, den Sie dann im Haushalt nutzen. Danach müssen Sie es nur noch in die Steckdose stecken, und der Strom gelangt zum Fernseher, zum amerikanischen Kühlschrank, zur Waschmaschine oder zum Geschirrspüler. Logischerweise beziehen Sie dadurch weniger Strom aus dem Netz.
Wo Sie das Solarmodul am besten anbringen
Der beste Platz auf dem Balkon ist das Geländer. Wenn Sie keinen Balkon haben, können Sie es aber auch am Fenster, auf einer Dachfläche über der Wohnung oder über der Garage anbringen. Montieren Sie es auf keinen Fall auf der Fensterbank in einer Nische oder an der Wand unter einem Balkon. Die Sonnenstrahlen würden Ihr Modul dort womöglich nicht erreichen. Denken Sie auch über den Kauf eines transparenten Solarmoduls nach. Es lässt problemlos Tageslicht durch und erzeugt gleichzeitig Strom für Sie.
Sie können aus einer ganzen Reihe von Designs wählen.
Die modernsten Solarmodule für Fenster sehen aus wie gewöhnliches Glas und lassen auch genauso viel Licht durch wie normale Fenster. Sie bestehen jedoch aus einer anderen Glasart, die ultraviolette Strahlung und Infrarotlicht absorbiert und in elektrische Energie umwandelt.
Ein Solarmodul für das Fenster ist keine schlechte Sache, Sie müssen es nur richtig anbringen und die Regeln einhalten.



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