5 bewährte Tipps, wie Sie Motten loswerden
Ein Loch in Ihrem Lieblingspullover verdirbt einem immer die Laune. Vor allem, wenn der Übeltäter ein so winziges Tierchen ist, das dem schönsten Geschöpf aus der Welt der Insekten ähnelt, dem Schmetterling. Motten loszuwerden ist ein langwieriges Unterfangen. Sie lieben nicht nur Textilien, sondern auch Lebensmittel, daher sollten Sie immer auch die Speisekammer gründlich durchsuchen. Außerdem können sie Ihnen gesundheitliche Probleme bereiten.
Kleidermotte
Wie bereits erwähnt, handelt es sich um einen kleinen Falter, den Sie womöglich gar nicht bemerken. Am häufigsten kommt er an feuchten Stellen oder im Kleiderschrank vor. Interessant ist, dass vor allem der Nachwuchs, also die Larven, große Fresser sind. Wie bereits erwähnt, lieben sie Naturmaterialien, die Keratin enthalten. Achten Sie also auf Wolle, Haare, Leder, Federn oder Baumwolle.
Lebensmittelmotte
Das Besondere an ihnen ist, dass sie zweifarbig sind. Der obere Teil ist hell, der untere dagegen eher dunkler. Und was mögen sie? Trockene, rieselfähige Lebensmittel, also Mehl, Reis und Flocken, aber auch Tee verschmähen sie nicht. Sie können sie auch in Schokolade finden.
Tipps zur Bekämpfung
Es gibt eine ganze Reihe von Hausmitteln, mit denen Sie Motten loswerden können.
1. Duftsäckchen zum Aufhängen
Ein solches Säckchen können Sie im Grunde überall aufhängen. Platzieren Sie es vor allem dort, wo Sie Kleidung oder Lebensmittel aufbewahren. Mischen Sie Kräuter wie Lavendel, Lorbeerblätter, Gewürznelken, Rosmarin oder Thymian, und Sie haben vor Motten Ruhe. Der Vorteil: Die meisten der genannten Kräuter können Sie selbst in einem schönen Designer-Blumentopf in der Küche ziehen.
Der größte Vorteil dieser Kräuter sind ihre ätherischen Öle. Verdünnen Sie diese und sprühen Sie sie auf Kleidung und Gegenstände, oder verwenden Sie einen Diffuser mit einem oder mehreren dieser Öle. Das Ergebnis: Alles duftet herrlich.
Wie verwendet man einen Diffuser?
Einen Aroma-Diffuser füllen Sie einfach mit Wasser und geben ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu. Sobald Sie ihn einschalten, verströmt er einen angenehmen Duft. Häufig wird ein sehr sicherer elektrischer Diffuser verwendet, der sich automatisch abschaltet, sobald die gesamte Füllung verbraucht ist.
2. Zedernholz
Vielleicht erinnern Sie sich noch an Mottenkugeln, die Motten aus den Schränken fernhielten. Diese kleinen Kugeln enthielten Pestizide wie Naphthalin oder Paradichlorbenzol, die nach Warnungen von Fachleuten heute als gesundheitsschädlich gelten. Verwenden Sie heute lieber Zedernholz, denn das duftende Öl im Holz hält Motten fern. Kleiderbügel aus diesem Holz halten Motten von der Kleidung fern. Denken Sie aber daran, dass Sie sie alle paar Monate leicht abschleifen oder erneut mit Zedernöl einreiben müssen, damit ihre mottenabweisende Wirkung erhalten bleibt.
Essig wirkt Wunder!
3. Weißer Essig
Weißer Essig ist ein natürliches Reinigungsmittel, das den pH-Wert der Oberflächen verändert, mit denen er in Berührung kommt. Mottenlarven und -eier, die weißem Essig ausgesetzt sind, können in der sauren Umgebung nicht überleben. Seien Sie bei der Verwendung von weißem Essig im Haushalt jedoch vorsichtig, denn er kann manche Oberflächen beschädigen, zum Beispiel Metalle, Steinplatten und Böden aus Hartholz.
4. Lebensmittel richtig lagern
Bewahren Sie nicht befallene Lebensmittel am besten in luftdicht verschlossenen Behältern auf: in Frischhaltedosen aus Kunststoff oder in Glasbehältern wie Einmachgläsern. So verwehren Sie Motten wirksam und dauerhaft den Zugang zu Ihren Lebensmitteln. Gehen Sie so vor allem bei Getreideprodukten, Getreide, Mehl, Trockenobst, Nüssen und Reis vor, Sie sollten es aber bei allen Lebensmitteln in Betracht ziehen, die sich noch nicht in verschlossenen Dosen oder Behältern befinden.
Manchmal geht es ohne Chemie einfach nicht.
5. Fallen, Fallen, Fallen
Eine weitere Möglichkeit, Motten loszuwerden, sind Fallen. Sie fangen und töten die erwachsenen Motten und verhindern so auch deren weitere Vermehrung. Es handelt sich um Stücke klebriges Fliegenpapier, die mit Pheromonen beschichtet sind, welche die erwachsenen Tiere anlocken. Eine Motte, die auf dem Papier landet, kann sich nicht mehr befreien und verendet leider. Hängen Sie Mottenfallen dort auf, wo Motten gern hinkommen, zum Beispiel in Schränken oder in Küchenschränken und Vorratsbereichen.
Die Motten als erfolgreichste Band im Haus zu haben, ist alles andere als angenehm. Geben Sie ihnen deshalb keine Gelegenheit, sich bei Ihnen einzunisten.




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