Bild aufhängen ohne Bohren und ohne Nägel, 4 Tipps
Wenn Sie zur Miete wohnen, haben Sie vermutlich schon erlebt, dass Vermieter keine Löcher in den Wänden möchten. Das ist schade, denn Bilder können aus einem gewöhnlichen Raum einen sehr schönen und gemütlichen Ort machen. Warum also Ihr Lieblingsbild nicht einfach ohne Nägel aufhängen?
Bilder richtig aufhängen
Kunstwerke, Familienfotos oder Kinderbilder können Sie auch ohne Bohren aufhängen. Bevor Sie herausfinden, wie Sie Bilder ohne Nägel an die Wand bringen, sollten Sie sich überlegen, wo sie hängen sollen. Sie sollten auf Augenhöhe hängen, rechnen Sie also damit, dass die Bildmitte etwa 150 cm über dem Boden liegt.
In anderen Räumen kann das aber auch anders sein. In der Küche oder im Esszimmer hängen Sie Bilder zum Beispiel etwas tiefer. Hängen Sie Bilder außerdem nicht dorthin, wo ständig die Sonne daraufscheint, denn mit der Zeit könnten sie verblassen. Die Anordnung kann horizontal, vertikal oder auch schräg sein. Probieren Sie ein wenig herum, und Sie werden sehen, dass Sie am Ende den passenden Platz finden.
4 Tipps
1. Klebestreifen
Am einfachsten lassen sich Bilder ohne Nägel mit Klebestreifen aufhängen. Sie kosten wirklich wenig und eignen sich für die meisten Untergründe. Achten Sie nur darauf, dass sie auch für Bilder gedacht sind, so können Sie sicher sein, dass sie sich mit der Zeit nicht lösen. Kleben Sie sorgfältig und holen Sie sich ruhig jemanden zur Hilfe.
2. Klebenägel und Klebeschrauben
Sie sind noch nicht sehr bekannt, obwohl es sie schon eine Weile im Handel gibt. Das lag wohl an der früher geringeren Qualität, doch das hat sich geändert, und heute bekommen Sie sie in sehr guter Ausführung. Sie halten wirklich und hinterlassen beim Entfernen garantiert keine Spuren. Außerdem können Sie sie mehrfach verwenden. Probieren Sie sie auch auf strukturierten Tapeten, Fliesen, Metall oder Glas aus. Zudem lässt sich die Höhe verstellen, damit das Bild genau richtig hängt. Warum ihnen also nicht eine zweite Chance geben?
Schnur, Wäscheklammern, stärkere Nylonschnur
Das ist eine weitere Alternative. Befestigen Sie die Schnur irgendwo, zum Beispiel mit Klebeband oder Montagekleber, damit sie anschließend gut hält.
Probieren Sie ruhig auch dekorative Klammern oder sogar Wäscheklammern aus. Notfalls versuchen Sie es mit Magneten. Streichen Sie die Stelle, an der das Bild hängen soll, mit Magnetfarbe. Aber Vorsicht: Diese Lösung eignet sich eher für leichtere Rahmen, etwa für Kinderbilder.
Wenn Ihnen die Schnur nicht gefällt, versuchen Sie es mit stärkerer Nylonschnur. Messen Sie die doppelte Länge ab und lassen Sie etwas Spielraum für den Knoten.
4. Staffelei, Regal oder einfach der Boden?
Bilder aufhängen ohne Nägel geht auch noch auf andere Weise als bisher beschrieben. Wenn Sie ein eigenes Werk haben, das Sie mühsam geschaffen haben, nutzen Sie doch einfach eine Staffelei. Sie verleiht dem Raum garantiert eine einzigartige, ja unvergessliche Note. Außerdem rechnet kaum jemand damit, beim Besuch in einem Haus oder einer Wohnung Kunst bekannter Maler auf einer Staffelei zu sehen. Das ist eine sehr reizvolle Idee.
Wenn Ihnen eine Staffelei nicht gefällt, versuchen Sie es mit Regalen. Kleinere Bilder stellen Sie einfach darauf oder lehnen sie an die Wand. Haben Sie Regale, die an eine Leiter erinnern, präsentieren Sie die Bilder doch dort. Ganz oben können Sie dann das größte Bild platzieren. Der ganze Raum bekommt so eine völlig neue Ausstrahlung.
Ein Bild ohne Nagel in Szene setzen können Sie auch ganz einfach auf dem Boden. Stellen Sie es zum Beispiel in eine Nische, in der sonst vielleicht Nippes steht. Lehnen Sie es einfach an die Wand. Das eignet sich besonders für größere Stücke, und glauben Sie uns, sie machen mehr her als aufgehängte Bilder. Außerdem fühlen Sie sich jeden Tag wie in einem Atelier.
Niemand mag kahle, leere Wände, also trauen Sie sich, Bilder aufzuhängen. In Ihrem selbst gestalteten Zuhause werden Sie sich entspannt fühlen.










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