Wohnen in der Garage? Inspiration und Tipps
Einen Wunsch zu haben, ist schön. Sie freuen sich darauf, ihn sich zu erfüllen, egal welcher Art er ist. Doch die Realität sieht oft anders aus, zum Beispiel bei der Wahl Ihres Hauses. Jeder rät Ihnen, auf ein Holzhaus zu setzen. Anderen gefallen wiederum moderne Blockhäuser, aber wie wäre es, einmal das Wohnen in einer Garage auszuprobieren? Sie werden sich vielleicht wundern, aber diese Lösung ist oft nicht nur finanziell interessant, sondern auch gemütlich. Wer hätte das gedacht!
Das ideale Zuhause, aber für wen?
In einem Buch des berühmten Schriftstellers Gerard Durrell habe ich Folgendes gelesen: „Ein Haus ist kein Zuhause, wenn kein Hund darin lebt.” Dem würde ich zustimmen, vor allem wenn dieses Zuhause eine Garage ist. Nicht jedem gefällt das Wohnen in einer Garage, deshalb kann ein Haustier eine schöne Bereicherung sein. Es gibt aber auch weitere Vorteile:
- Wohnraum ganz nach eigenem Geschmack gestalten
- Knappe Finanzen
- Junge Paare
- Studierende
- Singles
- Übergangslösung während der Renovierung, etwa Ihres Hauses aus den 70er-Jahren
- Für ältere Menschen
Bevor Sie einziehen
Sie haben sich also entschieden, in einer Garage zu wohnen. Gut. Jetzt beginnt erst der Spaß, der für Ihr Ziel nötig ist. Räumen Sie zuerst auf und alles gründlich aus. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, Schmutz, Staub und Ölflecken zu beseitigen (das wird wohl die meiste Arbeit machen). Kurz gesagt: Alles Gerümpel, das sich über die Jahre angesammelt hat, sollten Sie besser entfernen.
Ungeeignete oder nicht passende Dinge sollten Sie unbedingt verkaufen, zum Beispiel auf Etsy. So haben Sie wenigstens mehr Geld für Ihre Renovierung.
Feuchtigkeit macht jedem zu schaffen, denn sie ist meist das größte Problem. Gehen Sie den ganzen Raum ab und prüfen Sie alle Wände, Böden und Decken. Feuchtigkeit ist wirklich tückisch und versteckt sich gern auch an Stellen, an denen Sie sie nicht erwarten würden. Außerdem kann sie Ihrer Gesundheit schaden.
Nach dem Aufräumen sollten Sie sich auf Fenster und Türen konzentrieren. Sind Sie sicher, dass sie richtig abdichten? Und wäre es nicht besser, das Garagentor durch eine funktionale Tür zu ersetzen? Auch solche Fragen sollten Sie sich bei der Renovierung stellen.
Aufteilung in Zonen
Denken Sie daran, dass Ihre Garage einer Einzimmerwohnung ähneln wird. Die Aufteilung in verschiedene Zonen mit einem Wohnbereich ist wohl der einfachste Weg. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Vergessen Sie außerdem nicht, effiziente Stauraumsysteme einzubauen. Sie sparen Ihnen viel Platz.
Was die Möbel angeht, können Sie Ihre vorhandenen nutzen (falls Sie welche haben) oder ganz neue kaufen. Das hängt von Ihren finanziellen Möglichkeiten ab. Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall, Ihre Garagenwohnung bequem und effizient einzurichten. Das heißt: Lassen Sie sich eine Küchenzeile nach Maß anfertigen, damit wirklich alles so passt, wie es soll. Glauben Sie uns, jeder Meter zählt.
Im Wohnbereich sollten Sie nur die nötigsten Möbel haben: Ein kleines Sofa mit einem Tischchen reicht völlig aus. Die Glasvitrine voller Omas Porzellan muss vorerst im Karton bleiben. Da kann man nichts machen.
Wenn Ihre Garage es auch nur ein wenig zulässt, richten Sie sich einen Arbeitsplatz ein.
Wasser- und Elektroinstallation
Nach dem Aufräumen und dem Einräumen der Möbel nehmen Sie sich Ihr neues Badezimmer vor. Der Vorteil: Heute bekommen Sie eine Duschkabine sehr günstig, die Ihnen nicht nur Geld spart, sondern auch Platz, der in einer Garage wirklich knapp ist. Um die Verlegung von Wasserleitungen kommen Sie nicht herum. Dafür werden Sie sie auch bei der Nutzung von Waschmaschine oder Geschirrspüler zu schätzen wissen.
Wir empfehlen Ihnen unbedingt, dafür Fachleute zu beauftragen, sowohl für die Elektrik als auch für das Wasser. Auch der größte Heimwerker kann sich irren.
Kleiner Raum und Farben
Das gilt auch, wenn Sie sich entscheiden, eine Einzimmerwohnung zu streichen: Das Farbschema ist für Ihre Garage entscheidend. Zumindest lässt es sie optisch größer wirken. Und welche Farben eignen sich am besten? Weiß, Elfenbein, Beige, Hellblau, Zartrosa, Apricot: Diese Farbtöne lohnen sich auf jeden Fall, und Sie werden sich in einer solchen Umgebung auch wohler fühlen.
In Ihr neues Wohnzimmer gehören auf jeden Fall Tapeten. Wählen Sie entweder Tapeten mit kleinerem Muster (Blumen, geometrische Muster) oder einfarbige. Die Wände müssen einfach harmonieren.
Das Wohnen in einer Garage müssen Sie einfach ausprobieren. Zumindest im Ausland ist es sehr beliebt und leicht erschwinglich.
Zdroje: Bydlíme útulně, IDNES



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